Skindiver

 

So ein Steinchen auf der Haut ist schon ein echter Hingucker... ;-) Die einfachste Methode ist der Skindiver für den Körper oder der Microdermal, der z.B. im Augenbereich eingesetzt wird.

Bei einem Diver handelt es sich um einen Schmuckstein oder ein Emblem mit einem kleinen Stift und einer winzig kleinen Platte aus Titan Grad 23 am anderen Ende. Diese Platte wird mittels einer Biopsystanze unter die vorher betäubte Haut gebracht und mit Klammerpflaster versehen... fertig ist das neue Schmuckstück!

Während der Abheilphase darf der Diver und auch das Pflaster auf gar keinen Fall naß werden... ebenso empfiehlt es sich nicht, das Klammerpflaster vorzeitig zu entfernen, selbst wenn das Ergebnis schon so perfekt erscheint... jegliche Manipulation des Schmuckes birgt wie beim Piercen auch die Gefahr einer Infektion, zudem verliert das Implantat die Bindung und beginnt zumeist mit dem Auswachsen.

Der Vorteil eine Divers ist, das er sich problemlos entfernen läßt, sollte man seinen Look mal ändern wollen... die " gepunchte" Stelle heilt zumeist narbenlos ab und macht die Entscheidung für diese Art von Implantat nicht so endgültig.

Allerdings läßt sich ein einmal eingebrachter Diver nicht wechseln, deswegen macht es Sinn sich immer für eine neutralere Variante zu entscheiden wie z.B. ein weißer Stein.

 


 

 

                              

                                  Dermal Anchor 

 

Der " Anker " ist die krassere Version vom Skindiver... diesmal landet allerdings eine kleine Gewindeplatte unter der Haut, auf der man nach dem erfolgten Abheilprozeß nach Lust und Laune die Motive wechseln kann... Bunte Glitzersteine, Embleme oder auch flache Spitzen verschönern Dekolltees, ergänzen Nabelpiercings oder geben einem Tatoo das gewisse Etwas...

 

Ganz neu ist nun der Infinity-Anchor. Durch eine filigrane 8 statt einer Platte bietet er besonders viel Haltbarkeit an der Basis und ist am Besten für Implantatfans geeignet, die ihr Schmuckstück für immer und ewig tragen möchten, oder besonders empfindliche Personen, die ihren Schmuck schonmal verloren haben. 

 

Der Einsatz eines Ankers sollte trotz seiner Exklusivität gut überlegt sein... im Gegensatz zum Diver, der sich nach sorgfältigem Erweichen der Haut meist problemlos entfernen läßt, ist ein Dermal Anchor nach seiner Abheilphase fest mit dem Gewebe verwachsen und kann nur durch einen kleinen Eingriff wieder entfernt werden.

 

Für beide Varianten gilt es einen "sicheren" Platz am Körper zu suchen, damit nicht Gürtel, BH oder der Anschnallgurt im Auto später zwicken...

 

Hat man sich jedoch für ein Implantat entschieden, ist gewiß, das diese Art von Körperschmuck etwas ganz besonderes ist und immer wieder neugierige Blicke auf sich zieht :-)
 

 


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